#knowyournumbers: Instagram

Der Teufel liegt im Detail – in unserem Fall in den Zahlen und ihrer Analyse. Sobald du deine (Unternehmens-)Marke auf Instagram präsentierst, ist der Blick in die Zahlen von hoher Relevanz. Denn ohne sie nachzuhalten und zu verstehen, wirst du kein Verständnis dafür bekommen, was deinen Followern gefällt und was du besser vermeiden solltest. Die bloßen Likes und die Followerzahl reichen als Indizien bei Weitem schon lange nicht mehr aus. Der erste Schritt für ein professionelles Social Media Management deines Instagramkanals ist die Umwandlung in ein Businessprofil, um Einsicht in die Statistiken zu erlangen. Das funktioniert über den großen Bruder von Instagram – Facebook. Erfahre hier, wie du eine Unternehmensseite bei Facebook anlegst.

Instagram liefert seit einigen Updates bereits eine solide Erklärung seiner wichtigsten Kennzahlen (KPIs = Key Performance Indikator) unter dem Button „Was bedeutet das?“ (findet ihr, wenn ihr auf „Insights anzeigen“ unter einem Beitrag klickt oder auf dem Statistik-Symbol eurer Instagramseite), daher soll es in diesem Artikel vor allem um jene Kennzahlen gehen, mit denen Social Media Manager und Online Marketer arbeiten und dessen Erläuterung und Analyse Instagram nicht direkt mitliefert.

Engagement Rate

Die Interaktionsrate verrät dir, ob dein Post ein gutes oder weniger gutes Engagement seitens deiner Follower, also ihre Bereitschaft deinen Beitrag zu kommentieren, zu liken oder zu speichern, aufweist. Vielen Unternehmen ist diese Zahl im Umgang mit Influencern und Bloggern besonders wichtig, auch wenn diese Ansicht mittlerweile als überholt gilt. Immerhin sind diese Unternehmen jenen im Voraus, die sich nur auf (Brutto-)Reichweiten und Followerzahlen konzentrieren.

Click Through Rate

Die CTR beschreibt das Verhältnis zwischen den Impressionen deines Posts (wie viele Leute deinen Beitrag gesehen haben) mit Link und den tatsächlichen durchgeführten Link-Klicks. Um die Herkunft deiner Leser/Käufer lückenlos nachzuhalten, empfehlen sich spezielle Tracking-Links, die du nur auf Instagram verwendest, damit du auch wirklich nachhalten kannst, dass die Nutzer über Instagram auf die Zielseite gekommen sind. Hieraus lässt sich ablesen, wie gut dein Instagramkanal im Vergleich zu anderen Online-Marketing-Maßnahmen in der Akquise von (Neu-)Kunden abschneidet.

Conversion Rate

Sobald du eigene Produkte verkaufst oder mit einem Unternehmen kooperierst, dessen Ziel es ist, einen höheren Absatz seiner Produkte zu erreichen, wird ein Blick auf die Conversion Rate notwendig. Ihr Wert zeigt an, wie viele Leute über den Link in deiner Bio oder in der Story letztlich auch das Produkt gekauft haben. Voraussetzungen sind eine dafür ausgelegte Kampagne sowie ein individueller Link in der Bio zum definierten Kampagnenziel.

View Though Rate

…beschreibt das Verhältnis von der Anzahl, wie vielen Leuten dein Video angezeigt wurde und wie viele es tatsächlich angesehen haben. Warum die Zahl nachhalten? Hier kannst du analysieren, wie viele Nutzer wirklich Interesse an deinem Inhalt gezeigt haben, natürlich auch im Hinblick von beispielsweise der Engagement-Rate.

Wichtig ist, nicht nur jede KPI (immer daran denken, wir haben in diesem Artikel noch lange nicht alle Metriken besprochen) für sich zu verstehen und nachzuhalten, sondern die Summe aller Zahlen zu analysieren. Ein, zwei Zahlen für sich gesehen bringt nichts, erst zusammen ergeben sie ein rechtes Bild davon, was die Stärken eurer Instagramstrategie sind und wo sie noch ausbaufähig ist. Es ist von enormer Relevanz seine hypothetische Zielgruppe, also die Menschen, die ihr erreichen wollte, mit der tatsächlichen Zielgruppe, also den Menschen, die ihr tatsächlich erreicht, immer wieder abzugleichen. Denn so lernt ihr die Bedürfnisse eurer Zielgruppe spezieller und auf die einzelnen Kanäle zugeschnitten kennen.

Mit welchen KPIs arbeitet ihr? Fehlt euch noch etwas auf der Liste? Schreibt es gerne in die Kommentare!

4 KOMMENTARE

  1. […] Gefährlich wird es, wenn sich Unternehmen und Seitenbetreiber so sehr auf Facebook eingeschossen haben, dass sie darüber die anderen Kanäle und vor allem ihr Hauptprodukt (meist die eigene Website) vergessen. Denn Facebook sowie Instagram, Pinterest und Co. bleiben zumeist zusätzliche Kanäle, die eine individuelle Behandlung und Zuwendung brauchen. Mit zusätzlich aufbereitetem Content, der auf jedem Kanal eine eigene Geschichte erzählt und monatlichem Reporting sowie einer fundierten Analyse der ausgeworfenen Zahlen. Mit den wichtigsten KPIs zum Erfolg: Beispiel Instagram. […]

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