Wir alle rennen ihm hinterher – dem perfekten Plan und dann kommt irgendwie das Leben in die Quere. Dann fühlt man sich als bekäme man nichts auf die Reihe. Voller frischer Energie und Motivation schreiben wir am xten Plan, der unser Leben verändern soll. Wir nehmen uns ganz viel vor, denn schließlich haben wir Ziele und in 6 Monaten wollen wir eine ganz neue Person sein. Schöner, schlauer, fitter, erfolgreicher – doch nach 6 Monaten stellen wir fest, dass sich mal wieder nichts verändert hat. Woran liegt das? Die Antwort ist einfach: Überforderung.

Planen bedeutet, nicht jede Minute in deinem Leben zu kontrollieren

Du bist mal wieder an dem Punkt, an welchem dein Plan wieder nicht funktioniert hat? Dann zieh ihn noch einmal hervor und schaue ihn dir genauer an. Du wirst feststellen, dass du dich überfordert hast. Das kann daran liegen, dass du dir zu viel vorgenommen, zu wenig Zeit für die Ausführung einkalkuliert oder mit nicht mit zielführenden Maßnahmen gearbeitet hast. Egal, welche Ursache das erneute Scheitern deines Plans hervorgerufen hat – fang noch einmal von vorne an. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und schreibe ganz oben dein Ziel hin. Darunter schreibst du in großer Schrift, die Leitidee für deinen nächsten Plan: „Ein guter Plan ist einer, der flexibel ist.“ Immer dann, wenn ein Ereignis in dein Leben tritt, was dich von deinem Plan abhält, erinnere dich an diese Zeile und passe ihn an.

Verändere immer den Plan, aber nie das Ziel

Wenn ein Plan gescheitert ist, ist nicht nur die Erreichung deines Ziels in Gefahr, sondern kratzt das auch ziemlich am Selbstbewusstsein. Zweifel wie „Das schaffe ich nie!“, „War ja klar, dass ich das wieder nicht durchziehen kann“ und „Alle anderen sind viel erfolgreicher als ich“ machen sich breit. Diese dunklen Gedanken wollen, dass du dich ihnen ergibst und aufgibst. Mach dir bewusst, dass es sich hier nur um dein Unterbewusstsein handelt, was versucht, dich in seiner Faulheit für Transformation und Weiterentwicklung zu manipulieren.

Schreibe folgendes unter deine Leitidee deines neuen Plans: „Verändere immer den Plan, aber nie das Ziel.“ Es gab einen sehr guten Grund, warum du dir einmal dieses Ziel gesetzt hast. Du hast dir davon ein besseres, angenehmeres oder gesünderes Leben versprochen. Enttäusche dich nicht. Vorsicht ist hier trotzdem geboten – Ziele können sich genauso wie beispielsweise die Ansichten eines Menschen ändern. Wenn du dich mit dem Ziel nicht mehr gut fühlst, schreibt dir kein Mensch der Welt vor es zu ändern. Stell dir folgende Frage: „Will ich dieses Ziel nicht mehr erreichen, weil es zu anstrengend ist oder sich meine Ansichten geändert haben?“ Sollte letzteres der Fall sein, suche dir etwas Neues, Passenderes.

Empfehlung
„Ein guter Plan“ von Milena (Original Unverpackt) und Jan: „Wir wissen auch nicht, was gut für dich ist. Aber wir können dir helfen, es herauszufinden. Ein guter Plan ist kein Wohlfühlbuch, sondern eine Bauanleitung für ein radikal-achtsames Leben.“ Mehr Infos gibt es auf www.einguterplan.de

6 KOMMENTARE

  1. […] Dein Ziel ist toll, aber deine Pläne scheitern immer wieder? Dann solltest du dir zwei Grundprinzipien zu Gemüte führen: 1. Planen bedeutet, nicht jede Minute in deinem Leben zu kontrollieren und 2. Wenn es nicht funktioniert, dann ändere den Plan, aber nie das Ziel. Was genau hinter diesen zwei Leitlinien steht, erfährst du hier. […]

  2. […] All das Pläne machen und die Auffangnetze um euch herum, werden manchmal vom Leben einfach außer Kraft gesetzt. Denn das Leben hat immer noch einen Joker in der Tasche, um euch aus der Komfortzone zu holen. Das ist ein Geschenk. Irgendwann müssen wir aufhören Pläne zu schmieden und anfange, sie in die Tat umsetzen. Später könnt ihr immer noch nachjustieren und eure Pläne korrigieren. […]

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