„Everything happens for a reason“, so versuche ich mich selbst zu beruhigen, wenn mal wieder etwas schief gelaufen ist oder ein negatives Ende gefunden hat. Sei es das Nicht-Bestehen einer Prüfung, ein großer Traum geht nicht in Erfüllung oder das schlechte Feedback vom Chef bricht über einen herein. All das ist gehört zwar zum Alltag dazu, kann aber persönlich unglaublich niederschmetternd sein: Dinge passieren anders als man es sich erhofft hat. Man hat sich so sehr angestrengt, hart gearbeitet, Blut, Schweiß und Tränen investiert … und am Ende? Hat es wieder nicht funktioniert. Nach einer persönlichen Niederlage stehe ich meistens da und versuche, mich zu beruhigen, meine negativen Gedanken beiseite zu schieben und meinen Blick nach vorne zu richten. Alles andere ist keine Option. Sich verkriechen und selbst zu bemitleiden, bringt überhaupt nichts und ist verschwendete Zeit. Aber wie verwandle ich diese Niederlage in etwas Gutes und eine hilfreiche Lektion?

1. Finde heraus, welche Faktoren zum „Scheitern“ geführt haben

Bevor du etwas verändern und verbessern kannst, ist es wichtig, herauszufinden, wo es ansetzten gilt. An welchen Schrauben musst du drehen? Wo genau muss als erstes angesetzt werden? Versuche jeden einzelnen Schritt, der zu diesem unzufrieden stellenden Ergebnis geführt hat, zu rekapitulieren und schließlich zu analysieren.

2. Verbessere dein Handlungsmuster

Als nächstes findest du heraus, wie du diesen Schritt hättest gestalten müssen, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Was hättest du anders tun oder sagen müssen? Es mag sein, dass du hier nicht gleich zu einem Ergebnis kommst. Das macht nichts. An diesem Punkt hilft es oft, mit diesen 4 ungleichen Menschen zu sprechen [LINK], um dir ein Bild zu verschaffen, wie außenstehende Personen deine Situation beurteilen. An dieser Stelle sei gesagt: Es gibt nicht DIE Lösung. Probiere dich aus! Sei mutig, einen neuen Weg zu gehen und du wirst sehen, wohin er dich hinführt.

3. Vertraue dir selbst und deiner Meinung

Gerade eben sprach ich noch davon, dass du dir die Meinung anderer einholen sollst und als nächstes kommt, dass du deiner eigenen Meinung vertrauen sollst? Klingt verwirrend, ist aber hilfreich. Oft sind wir in unserer eigenen Sicht- und Denkweise gefangen und merken das erst, wenn Menschen von außen und einen anderen Weg aufzeigen. Höre dir deshalb an, was andere Leute zu sagen haben, aber behalten im Hinterkopf, dass nicht jede Meinung zu deiner eigenen werden muss. Oft reicht es, das zu hören, was die anderen dir erzählen, um sich selbst ein neues Bild zu machen. Hab außerdem keine Angst davor, die Meinung von außen als nicht relevant für dich zu einzustufen. Das ist okay. Vertraue deiner eigenen Intuition.

4. Just do it – relaoded

Du kannst deine Prüfung ein zweites Mal schreiben. Dein großer Traum könnte doch noch in Erfüllung gehen. Dein Chef gibt dir ein neues Projekt. Wenn eine solche Situation erneut auftaucht, dann handle auch! Und vor allem: Handle smarter. Mach es nicht genauso wie beim letzten Mal. Denn dann wirst du scheitern, genauso wie beim letzten Mal. „Old doors won’t open new ways“ – sei mutig und gehe einen neuen Weg.


Dieser Artikel ist als Gastbeitrag von Franziska, Bloggerin hinter GirlBossHeaven, erschienen. Du möchtest auch Gastautor bei THE BOSS WAY werden? Dann zögere nicht und schreib eine Mail an: kontakt@thebossway.de

3 KOMMENTARE

  1. […] Babe, I got you. Wenn sie nicht attraktiv klingt, hat deine Idee im Gespräch mit deinem Gegenüber sofort verloren. Häufig liegt es nicht an der Idee selbst, sondern in der Art, wie du sie präsentierst und welche Worte du wählst, um den Gesprächspartner auf deine Seite zu ziehen. Eine Niederlage ist nicht schlimm, wenn du lernst, wie du es beim nächsten Mal besser machen kannst… […]

  2. […] Die Frage ist nicht, wer dich lässt, sondern wer dich aufhält. Sei nicht diese Person und steh dir selbst im Weg – sei furchtlos. Zwar wird die Angst immer mit im Raum stehen, wenn du etwas Neues ausprobierst oder eine andere Geschäftsstrategie verfolgst, aber lass sie nicht die Überhand gewinnen. Sich gegen seine Angst durchzusetzen, ist weniger furchteinflößend als ständig in der Annahme zu leben, sie nie überwinden zu können. Es ist viel besser als ihr hilflos gegenüberzustehen. Lass nicht zu, dass die Angst die beste Version von dir schluckt. Und wenn du doch mal scheitern solltest, gibt es immer Mittel und Wege, diese Niederlage in etwas Gr… […]

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